reporter insights - Journalist*innen erzählen ihre Geschichte

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Der Podcast der Reportageschule

Transkript

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00:00:00: Da wurde mal angefragt für den Walter Lippke-Prozess in Kassel und da hieß es doch, ja du sitzt doch da unten im Süden.

00:00:07: Das ist unser Job.

00:00:07: also der Schreiner kann auch so ein Fernsehtisch sich überlegen wenn denn niemand kaufen will dann wird er halt zu Brennholz oder auch Jahresende ist immer so'n Ding.

00:00:17: da glaube ich wird dann das Etat nochmal überprüft.

00:00:21: man merkt, da ist noch bisschen Geld übrig.

00:00:24: da kommen dann so Anfragen wie willst du nächste Woche für uns nach Namibia fliegen?

00:00:27: Wir hätten noch ein bisschen Geldübrig.

00:00:29: Das war Joshua Kocher.

00:00:31: Seit fünf Jahren schlägt er sich als freier Journalist in Freiburg durch, dort hat er das Reporterbüro Süd mitgegründet.

00:00:38: Mein Name ist Laurin Hildebrandt.

00:00:40: Ich bin Teil des einundzwanzigsten Jahrgangs der Reportageschule Reutlingen und habe Joshua gefragt Warum Breisgau statt Berlin?

00:01:00: Hi Joshua!

00:01:01: Jetzt sitzen wir hier bei dir im Hinterstübchen im Reporterbüro Süd in Freiburg und du hast mir gerade erzählt, du kommst von Island zurück.

00:01:11: Räkjavik!

00:01:12: Wie passt das zusammen mit dem Breisgau?

00:01:15: Genau ich war in Räkkjavikk und auch in Isar Fjörlur.

00:01:17: Das ist eine Kleinstadt im Norden von Island, Nordwesten ganz abgelegen.

00:01:22: Da gibt es ein Start-up zwischen einer riesigen Firma die Pflaster aus Fischhaut herstellen, aus der Kabeljauhaut da, aus den Gewässer vor Island Und da ich das Angebot bekommen von dem Meeresmagazin Marvel habe, ob ich darüber schreiben will.

00:01:38: Das habe ich natürlich dankbar angenommen weil es so schön hier in Freiburg ist.

00:01:41: Ich meine du warst ja heute den ganzen Tag aber ist auch mal schön raus zu kommen.

00:01:46: genau und da war.

00:01:47: jetzt zwei Wochen bin ich gerade völlig zurück und versuche hier wieder ein bisschen Fuß zu fassen genießt die Sonnenstrahlen.

00:01:53: Es war schon sehr kalt.

00:01:54: dort glaube ich sechs Grad im Regen nicht so schön Hat auf jeden Fall Spaß gemacht und tut auch immer gut, mal rauszukommen hier.

00:02:02: Das fass vielleicht sogar schon ein bisschen zusammen.

00:02:04: Du fühlst gerade den Leben als Freie zwischen sehr lokal hier örtlich in der Region und quer durch Europa wenn man dich so verfolgt mit großen Themen die einen kleinen Dörfern stattfinden aber an sehr verschiedenen Orten irgendwie.

00:02:22: Wie ist das denn entstanden?

00:02:24: Also wir hatten das Glück, dass ich nach einem fast am Ende des Jahres in Reutlingen hier reingestolpert bin und diese leerstehende Büro und deswegen irgendwie total verzaubert hat.

00:02:34: Hier zu sein und die Vorstellung auch wieder zurück nach Freiburg zu kommen aus Reutling war irgendwie auch sehr charmant.

00:02:39: wo der ganze Ehrgang irgendwie nach Berlin gezogen ist oder nach Hamburg waren der Janek mit dem ich das gekröntet habe Eigentlich die einzigen, die so richtig in die Provinz gegangen sind wenn man Freiburgs und N-Wild aber ich sag mal außer hat der großen Riesenstädte in Deutschland.

00:02:55: Und es war eine bewusste Entscheidung damals dann eigentlich wieder herzukommen weil mir dieses Ganze eben Berlin alle sind mit Journalisten befreundet und drehen die ganze Zeit nur über gute Einstiege oder irgendwelche Skandale wer schon wieder was jetzt geschrieben hatte oder was gemeint hat oder was auch immer hinzu Umfälle, dass ich von früher noch kenne.

00:03:16: Ich bin hier in der Nähe aufgewachsen am Kaiserstuhl und auch in die Gespräche führt, weil ich meistens Gespräche führte, die überhaupt nichts mit Journalismus zu tun haben.

00:03:25: also eigentlich sind es die einzigen Gespräche mit Janek und mit Marius meinem anderen Bürokollegen hier denn dann auch dazu kamen.

00:03:34: Der Arbeit beim SZ-Magazin als Redakteur das waren eigentlich die einzelnen Gesprächen, die ich über Journalismus führe keine Ahnung, um achtzehn Uhr nach Hause gehe.

00:03:43: Dann ist es auch gut damit.

00:03:45: Also dann kann ich auch abschalten und treffe meine Freunde die irgendwie, das weiß ich, Zimmermänner, Lehrer, IT-ler was auch immer sind und fühle mich irgendwie ein bisschen entspannter so als ich jetzt damals auch in Reutlingen.

00:04:01: Das war natürlich ein super Jahr wird's genauso wieder machen.

00:04:05: aber natürlich redet man ganzes Jahr lang nur über Journalismus und das fand ich schon sehr anstrengend am Ende.

00:04:11: Es

00:04:11: gab zwar Zweifel auch, das zu machen.

00:04:13: Ich meine es war ja trotzdem eine Entscheidung gegen den Strom, sage ich mal, gegen das Umfeld in dem man sich dann ausgesetzt hat.

00:04:22: Da fragt man sich doch bestimmt auch ist es das Wert?

00:04:25: gelingt das überhaupt?

00:04:26: Voll also gerade am Anfang als dann Reutlinge zu Ende ging habe ich mir schon die Gedanken gemacht durch jetzt nicht auch nach Berlin ziehen sollte weil dort alle fast alle Medienmarken sitzen.

00:04:40: Man kann Kontakte schließen, die ja gerade am Anfang der Freiberuflichkeit wichtig sind.

00:04:45: Man findet Nebenjobs in der Medienbranche und man kann sich austauschen, dann keine Ahnung.

00:04:50: Ja ist nah dran.

00:04:51: auch an politischen Geschehen fühlt sich irgendwann im Zahn der Zeit vielleicht auch da die schon ein bisschen Sorge dass es hier zu verschlafen ist.

00:04:59: aber eigentlich hat sich eher das Gegenteil bewahrheitet.

00:05:03: also es war eigentlich eine total gute Entscheidung herzukommen gerade weil wir nicht so viel sind.

00:05:10: Wie ich schon gesagt habe, wir sind hier das einzige journalistische Büro.

00:05:15: Es gibt noch ein paar... Ich würde sagen Fachjournalisten für Kulturthemen.

00:05:21: eine schreibt über Landschaftsgärtnerei einen über den Kongo von Freiburg aus.

00:05:25: also es gibt so ein paar Experten Aber jetzt niemand der dieses Magazinige im Blick hat.

00:05:32: Wir sind zwar in Freiburk aber wir zoomen halt auch raus oder reisen auch woanders hin.

00:05:35: Das gibt's ja eigentlich nicht und Das hat sich als tluge Entscheidungen herausgestellt, weil auch andere Medien auf einmal anfragen.

00:05:44: Weil sie wissen wir sind hier unten.

00:05:46: Es ist immer interessant wie weit der Süden so gesehen wird.

00:05:49: Marius erzählt immer die Anekdote.

00:05:52: Der war ein paar Jahre frei in Freiburg bevor er zum STZ-Magazin gegangen ist und da wurde mal angefragt für den Walter Lippke Prozess in Kassel Und da hieß es doch ja du sitzt doch da unten im Süden Nach Kasseln?

00:06:05: Genau kassel ist jetzt von Berlin glaube ich schon deutlich näher als Freiburg.

00:06:11: Und so erleben wir das oft, dass dann Themen in Bayern, in Hessen und Rheinland-Pfalz die ganze Reinschiene hoch aber auch Frankreich, Schweiz oder Österreich.

00:06:21: da sind wir einfach nah dran.

00:06:24: Das hat sich glaube ich bei vielen Redaktionen zwischendurch rumgesprochen, dass wir hier unten sitzen, damit man uns mit solchen Themen ansprechen kann.

00:06:33: Hättest du es alleine gemacht?

00:06:35: Ja, das ist eine große Frage deutlich schwieriger geworden.

00:06:42: Ich glaube schon, dass es geht... Also ich würde auf jeden Fall dafür plädieren sich trotzdem zusammenzuschließen mit anderen also dann andere Berufsgruppen in dem Büro oder so weil das schätzt sich schon sehr, sich einfach austauschen zu können Und nicht allein zu sein, im Schlafzimmer daheim und irgendwie so zu tun.

00:07:00: Das hat sich für mich irgendwie komisch angefühlt.

00:07:03: Ich mag das so eine Tasche zu packen, festbar zu richten und zur Arbeit zu gehen oder aber abends auch wieder heim zu gehen, abzuschalten.

00:07:12: Also ich glaube dass es dann auch noch Journalisten sind wie jetzt bei mir wo der Fotografen- und Kameramänner inzwischen noch ist.

00:07:20: ein Bonus Es macht es interessant noch für mich, weil wir uns oft über Themen austauschen und Texte regieren.

00:07:30: Einfach sehr kreativ zusammen sind.

00:07:34: aber ich glaube das würde auch in einem anderen Kontext gehen.

00:07:37: Da gab's einen Moment wo es kurz vom Scheitern war, da gab's das gar nicht.

00:07:40: Dass ich vielleicht eine Deadline gesetzt habe und gesagt hab, hey, wir probieren das ein halbes Jahr ansonsten lassen wir das!

00:07:50: Nee, also ehrlich gesagt den großen Kipppunkt gab's eigentlich nicht.

00:07:56: Wir haben in Reutlingen damals immer gesagt bekommen gebt euch mal zwei Jahre Zeit bis euer Geschäftsmodell steht und bis ihr die Kontakte habt und so dass es ein erträgliches Einkommen auch rumkommt und vielleicht erstmal Nebenjob suchen das man irgendwie so den Übergang hinbekommt.

00:08:12: Und es war bei uns beiden eigentlich wenn ich mich richtig erinner vielleicht nach einem halben Jahr schon der Fall Das ist echt gut angelaufen dass wir viele Auftageber hatten, dass es sich ja auch relativ schnell herumgesprochen hat.

00:08:25: Dadurch, dass alle unsere Kollegen damals in die Hauptstadt gezogen sind wussten das einfach dann schon ein paar Leute, dass wir hier unten sitzen.

00:08:33: Wir haben uns dann auf Instagram einen Account gemacht, wir haben den News Data aufgesetzt Ja, so Kleinigkeiten.

00:08:40: Wir haben das Logo in unsere Signatur gemacht in der E-Mail einfach um allen zu zeigen.

00:08:44: So wir sind hier unten.

00:08:45: Das war am Anfang schon ein bisschen fühlt sich bisschen komisch an so ohne eine große Marke im Rücken zu haben.

00:08:50: Einfach zu sagen, dass sind jetzt wir ich

00:08:52: bin die Marke.

00:08:53: Genau auch der Name an sich ist eigentlich halt zufällig entstanden und wir haben irgendwie so eine.

00:08:58: es gab diesen Todefroß Parasimon Geschke hier in Freiburg, der fast das Bergtrekow gewonnen hat bei einer Tour de France und den haben irgendwie gerade alle gehypt.

00:09:07: Und dann haben wir gedacht, kommt das Moment umnutzen jetzt?

00:09:10: Wir machen ein Talk mit dem hier in so einem Biergarten.

00:09:12: Und da wussten wir nicht wie.

00:09:14: was schreiben wir jetzt aufs Plakat.

00:09:15: Schreiben wir es drauf.

00:09:16: Janek, Marius und Joshua interviewen Simon Gesche.

00:09:19: oder braucht sie irgendeinen Markennamen.

00:09:21: Dann kamen wir irgendwie auf Reporte im Nord-Süd und seitdem hat sich das so etabliert.

00:09:26: So hat sich dass dann so relativ schnell rumgesprochen glaube ich.

00:09:32: Deswegen gab es bis heute, Gott sei Dank nicht das große Krübeln oder so.

00:09:38: Es lief eigentlich relativ schnell voll gut

00:09:42: und das Feedback war bestimmt auch ein Punkt.

00:09:45: könnte ich mir vorstellen dass ihr hier vor Ort dann gemerkt habt es kommt irgendwie anders an und vielleicht auch persönlicher als wenn es in einem anonymeren Rahmen der großen Stadt ist.

00:09:55: könnte ich dir mir vorstellen War es auch so?

00:09:58: auf jeden Fall ja wir sind ja Man war es bis gerade hierher gelaufen, so an einem relativ zentralen Platz in Freiburg.

00:10:04: Wo brutal viel Laufverkehr ist laufen viele Menschen zur Bahnhof zu Arbeit zum Pendeln.

00:10:10: das Wohnen auch viele hier sehr lebhaft.

00:10:12: Es gibt diesen Platz der manchmal ein bisschen anstrengend ist dann auch einen Podcast dazu gemacht weil er ja so ein bisschen der Problemplatz in freiburg ist.

00:10:19: aber wenn man's positiv sieht viel los und im großen Schaufenster mit unserem Logo irgendwie drin und man sieht dass da irgendwas kreatives passiert.

00:10:29: hier drinnen Und da kam er eigentlich von der ersten Woche an, dauern irgendwelche Leute und gefragt was wir so machen.

00:10:38: Teilweise auch mit Geschichten das ist jetzt ein bisschen abgeflacht wird mal.

00:10:42: die Idee ist wie einfach mal die Tür aufmachen unseren Bannerinhängen erzählen sie uns ihre Geschichte.

00:10:47: Das haben wir bis jetzt noch nicht gemacht.

00:10:48: vielleicht machen wir es noch baldmals.

00:10:50: wäre ganz schön weil ich glaube dieses eben da sind Journalisten die sitzen wie in einem Aquarium und die kann man ansprechen den einfach so ungefiltert erzählen, was einem auf dem Herzen liegt.

00:11:02: Ich glaube dass das viele ansprechen würde.

00:11:04: und auch dieser Newsletter der ist jetzt nicht mega professionell aber da waren schon relativ schnell viele Leute einfach an denen abonniert weil wir einen QR-Code im Fenster hatten und da haben wir einfach so erzählt von unserem Alltag einmal im Monat unsere Texte so mitgeschickt die wir geschrieben haben und das eigentlich ein ganz gutes Netzwerk entstanden.

00:11:24: Wir haben auch noch Veranstaltungen immer wieder gemacht, wie diesen Talk zum Beispiel mit dem Fahrradfahrer.

00:11:30: Lesungen machen wir einmal inzwischen nicht mehr so oft aber sozusagen in guten Jahren alles halbjahr oder einmal im Quartal ungefähr wo wir unsere Lieblingsreportagen vorlesen und auch da ein bisschen mithinter die Kulissen nehmen.

00:11:47: Ja Wein eins war mit einer Weimprobe verknüpft.

00:11:50: also irgendwie versuchen wir so relativ nahbar

00:11:53: An der Sinne zu bedienen.

00:11:54: Genau, Essen trinken, Reportagen lesen.

00:11:58: Gibt es da eine Rolle auch?

00:11:59: Dass ihr hier wie du schon erwähnt hast eben die Schweiz und Frankreich um euch drum herum habt mit dem schwarz halten Gebirge aber auch Flachland und die reine Ebene nicht allzu fern ist dass es einfach verschiedene Anknüpfungspunkte gibt und allein die Region an sich vielleicht schon irgendwie spannend ist und vielfältig.

00:12:20: auf jeden Fall ja das ist keiner so Es ist kein Prachland hier.

00:12:23: Du hast schon, wie du sagst, das Thema Migration mit der Grenze zur Schweiz wo ganz viele Menschen früher über die Mittelmeer-Route dann durchkam.

00:12:33: Du hasst den Klimawandel, obereinkraben ist glaube ich mit die krasseste Region in Deutschland.

00:12:39: Beispiel Tigermücke hat sich hier zuerst niedergelassen es wachsen hier Melonen und Kiwi also sie irgendwie so... Hier passieren viele Dinge schon zehn, zwanzig Jahre bevor sie im Rest von Deutschland geschehen.

00:12:53: Zeig auf Lanze Freiburg.

00:12:55: Genau das, ja wie du sagst, Schwarzwald mit einem sehr ländlichen Region die bei allen Landtagswahlen sehr schwarz gefärbt ist.

00:13:05: Du bist Freiburger als grüne Universitätstadt.

00:13:07: Du hast den Kaiserstuhl der auch sehr konservativ ist gleich zu sagen sehr innovativ.

00:13:13: Das bisschen Lebensgefühl aus Frankreichs oder das Schwab schon mal rüber in die Wirtshäuser hier und Die Schweiz, genau.

00:13:22: Auch noch die Alten sind auch nicht weit weg wo viel passiert.

00:13:27: Also es passiert schon richtig viel.

00:13:28: hier ist glaube ich echt ein Vorteil.

00:13:29: Die Menschen sehen auch kurz und teils sehr offen.

00:13:31: Ich glaube gerade durch dieses Trinationale und eben das viele internationale Studierende in der Stadt in dem Freiburg

00:13:40: fällt dir das manchmal auf die Füße dass es so viele Themen sind oder große Themen mit denen du dich beschäftigst weil das die Region vielleicht einfach hergibt.

00:13:51: Also du machst ja Projekte und Recherche vom Klimawandel über Migration bis hin zur Feierabendkultur, das alles verlangt irgendwie, dass man sich mit den Hintergründen auseinandersetzt.

00:14:07: Wie gelingt dir das?

00:14:08: oder ist es vielleicht sogar manchmal was wo du dir wünschen würdest, dass du da noch mehr in eine Kerbe gehen könntest?

00:14:17: Ich weiß gar nicht, ob ich das jetzt als Schwäche darstellen würde.

00:14:21: Aber es ist auf jeden Fall so, dass sich in meiner Arbeit was geändert hat.

00:14:26: Also ich bin aus Rollklingen gegangen damals mit dem klaren Fokus über Landwirtschaftsschreiben, ländliche Räume und Dorfentwicklung usw.

00:14:39: Das habe ich auch die ersten zwei Jahre relativ deutlich gemacht aber dann eben schnell gemerkt dass es mir zu langweilig wird auf Dauer, dass ich gerne mehr dieses Generalisten da sein schätze.

00:14:53: So über klar geht's immer noch um Landwirtschaft und Dörfer in manchen Texten aber das ist gleichzeitig auch über keine Ahnung ein Kopje im Casino mal gehen kann oder hier in Forscher in Freiburg.

00:15:09: also dass man einfach so ein bisschen flexibler bleibt.

00:15:12: Aber es ist natürlich finde ich deutlich anstrengender weil man eben sich in jedes Thema ein Royale denken muss.

00:15:20: Und auch manchmal ein Stück unbefriedigender, weil ... Man nicht so schnell im Durchsteigt bei den Themen und nach jeder Geschichte vielleicht aber nach vielen Geschichten auch denkt Boah, da hab ich jetzt so ein bisschen Potenzial verschenkt als ich glaube wenn ich jetzt tiefer drin gesteckt hätte.

00:15:38: zum Thema zB.

00:15:39: Ich habe gerade so einen Mann porträtiert der Asteroidenkrater erforscht auf der ganzen Welt.

00:15:47: Der ist jetzt hier in Freiburg, Geologe und ich glaube wenn ich jetzt mehr in dem Thema Geologie oder Forschung naturwissenschaftliche Forschungen weitestens in den Sinn drin gesteckt hätte, hätte ich glaube schon noch ein schöneres Proträt schreiben können.

00:16:02: also man kratzt dann wieder so ein bisschen mehr an der Oberfläche was damals vor Reutlingen eigentlich der Grund war warum ich aus einem Lokalschweilismus gegangen bin weil ich so das Gefühl hatte da fehlt einfach die Zeit und die Ressource um da richtig tief einzusteigen im Themen Und da bin ich jetzt schon wieder so ein bisschen mehr hingegangen.

00:16:21: Manchmal ist es meistens schön, weil man eben mehr Sachen kennenlernt und offener wird aber gleichzeitig auch anstrengender finde ich wenn man sich immer wieder neu eindecken muss.

00:16:32: Eindenken ist ein guter Punkt.

00:16:34: Ich meine ihr seid dadurch natürlich ja auch zu dritt ein Leuchtungsprojekt was diese Art von Journalismus angeht.

00:16:42: Aber auch wie man überhaupt zum Tag und die Recherche dann strukturiert gibt es jetzt keinen Umfeld, wie du meintest von anderen Leuten in Berlin oder so die den Tag ähnlich durchleben.

00:16:54: Aber wie ist dir das gelungen da Struktur für dich irgendwie zu finden?

00:16:59: Ich habe mich am Anfang schon relativ strikt dann zur Struktur geklammert weil ich dachte okay das hilft mir jetzt um irgendwie Fuß zu fassen.

00:17:06: also ich war dann jeden tag um acht hier im Büro und wollte dann bis achtzehn Uhr bleiben einfach um eine Arbeitsstruktur zu haben.

00:17:16: Aber ich habe dann irgendwie auch bald gemerkt, dass sich eigentlich deutlich mehr einfach auf mein Körper, auf meinen Biorethmos und auch auf so Themenschwankungen hören sollte.

00:17:28: Also das ist vielleicht schon eine Sache die mich über die Jahre immer noch sehr herausfordert ist dieses schwankende Auftragsvolumen, dass man wie jetzt gerade irgendwie nach Island fliegt, dann nach München danach Stuttgart in drei Wochen in den USA nach Zürich und, keine Ahnung, vier Deadlines hat.

00:17:51: Und da wird den ganzen Sommer irgendwie so ein bisschen vor sich hin darbt und nicht weiß was man machen soll.

00:17:57: Das finde ich schon eher sauer anstrengend, dass es sich dann oft so knubbelt.

00:18:05: Ich glaube das wird sich auch nie ändern und ist glaube ich auch in vielen anderen freien Berufen oder im Handwerk ist ja auch Saisongeschäft.

00:18:11: teilweise wird sich halt nicht ändern.

00:18:16: Aber da versuche ich halt so ein bisschen flexibler mitzuschwingen, dass man nicht sagt.

00:18:21: Ich presse das alles jetzt in so einen strukturierten Alltag von behördlichen Arbeitszeiten mittags Pause um zwölf und freitag um eins Feierabend sondern hin zu.

00:18:34: wie passt es mir eigentlich rein?

00:18:35: Und wie kann ich vielleicht auf äußere Faktoren auch besser eingehen?

00:18:39: Ist das saisonal?

00:18:40: richtig würde ich sagen, dass es im Sommer noch gibt?

00:18:43: irgendwie

00:18:44: Nee, eben nicht.

00:18:45: Also gerade im Sommer ist eigentlich... als dieses Jahr eine Ausnahme oder in den letzten Jahren war es eigentlich so dass wir im Sommer eigentlich immer am meisten Aufträge hatten weil die Redakteure und Redakteurinnen einen Urlaub fahren.

00:18:56: Dass sie dann eher Sachen nach außen geben.

00:18:58: Oder auch Jahresende ist immer so ein Ding.

00:19:00: da glaube ich wird dann das Etat nochmal überprüft.

00:19:04: man merkt ja der ist noch bisschen Geld übrig.

00:19:07: Da kommen dann so Anfragen, wie willst du nächste Woche für uns nach Namibia fliegen?

00:19:11: Wir hätten noch ein bisschen Gelb übrig.

00:19:12: Gab's das schon?

00:19:13: Ja!

00:19:14: Hast du es gemacht?

00:19:15: Nee, war leider nicht gepasst weil ich schon Schiro-Lob gebucht hatte.

00:19:18: Ah!

00:19:19: Hast Du nochmal gezweifelt auf den Schirolop absagst?

00:19:24: Nein, das war auch ein Jahr, wo irgendwie voll viel unterwegs waren und da ist es

00:19:27: am Anfang jetzt vielleicht gemacht.

00:19:29: Jaa!

00:19:30: Ja doch, auf jeden Fall!

00:19:32: Das war halt gerade vor zwei Jahren glaube ich.

00:19:34: Tut das dann weh, so nach sage zu schreiben...

00:19:37: Das ist schon sehr komisch, ja voll.

00:19:40: Also naja macht man nicht einfach so.

00:19:42: Ich habe mir schon sehr viele Gedanken gemacht aber dann dachte ich ne das macht mich jetzt kaputt irgendwie und es wäre auch stressig gewesen mit wie so ein Beantrag innerhalb von der Woche und keine Ahnung irgendwie ein bisschen viel.

00:20:04: Ja vielleicht zwei Tipps also.

00:20:06: zum einen organisatorisch also wenn man jetzt überlegt sich selbstständig zu machen oder sich schon selbstständige macht hat Da war meine Erfahrung, dass es sehr gut tut wenn man sich von vornherein sehr professionell aufstellt.

00:20:21: Also wenn man nicht quasi das halt mal so ausprobiert und dann anfängt irgendwie wie ich gerade meinte im Schlafzimmer ein paar schlecht gezahlte Texte zu schreiben was mir natürlich am Anfang machen muss und auch sollte um Fuß zu fassen und Kontakte zu knüpfen und so also jetzt nicht unter Wert verkaufen aber vielleicht auch mein Auge zudrücken bei dem Monorail oder so.

00:20:44: Also mir jetzt einfach geholfen, relativ schnell zu sagen ich bin ein freier Journalist.

00:20:48: Ich mache das weil ich es kann und weil ich gelernt habe in meinem Fall einen Volontariat und noch Räutlingen also nach einem Jahr Fortbildung quasi sich auch gutes Equipment zu kaufen wenn das finanziell irgendwie möglich ist.

00:21:00: bei mir gab's damals den Gründungszuschuss vom Arbeitsamt der mir sehr geholft hat sich eben auch eine professionelle Webseite, E-Mail Adressen Diensthände vielleicht sogar oder eine Diensthandynummer, das kostet ja vielleicht nicht so viel einzurichten und auch eben klar Redaktionen zu kommunizieren.

00:21:21: Ich bin als Selbststände, ich sitze in Freiburg wenn ihr was wollt oder was braucht dann meldet euch gerne sonst schicke ich euch auch sehr gut ausgearbeitete Pitches im besten Fall die ich mit Freunden oder Kollegen erst mal gespiegelt habe wo keine Rechtschreibfäder drin sind.

00:21:35: so Kleinigkeiten

00:21:38: klingt nach Erfahrungswerten

00:21:41: Genau oder auch in unserem Fall einfach dieses Büro zu haben, zu sagen okay ich nehme jetzt hier mal diese zwei drei Hundert Euro in die Hand.

00:21:48: Die mich am Anfang vielleicht schmerzen aber Ich habe einfach von Tag eins das Gefühl ich gehe zum richtigen Shop nach und ich bin uns kein Student mehr keine Studentin sondern Jetzt geht es los wenn ich im Berufsleben so ein bisschen Ohne jetzt zur Großspur aufzutreten weil im Endeffekt gibt's dich im Alltausendthalzoner in ganz Deutschland oder mal hundert, keine Ahnung wie viel frei es gibt.

00:22:13: Aber den diesem Spagat das hin zu bekommen, professionell aufzutreten hat mir sehr geholfen und also für die Psychiogene zum einen aber auch glaube ich in der Außenwahrnehmung.

00:22:22: Und ein ganz konkreter so Schreibtipp ist wirklich sich mal hinzusetzen oder sich tagsüber einfach zu beobachten wann eigentlich deine Zeit ist zum schreiben.

00:22:31: Also ich habe in Reutlingen damals noch gemerkt dass ich früh morgens am kreativsten bin und am besten schreiben kann.

00:22:42: Das mache ich bis heute, wenn ich wichtige Texte habe die mir sehr am Herzen liegen, dann stehe ich da um sechs Uhr auf und fange direkt mit Kaffee in der Hand im Schlafentzug auf dem Sofa anzuschreiben weil da ist mein Kopf so klar und da entstehen eigentlich die besten Dinge.

00:22:58: Wohin?

00:22:59: Einfach drauf los schreiben, genau leeres Papier und los geht's.

00:23:02: Das merke ich dann immer wenn ich versuche abends zu schreiben.

00:23:05: da geht gar nichts im Vergleich dazu.

00:23:08: Geht euch das allen dreien so hier oder seid ihr auf verschiedenen Zeiten?

00:23:12: Ich war schon lange eigentlich immer der Frühstuhl hier im Büro oder erst in dem Büro.

00:23:17: eben dann war ich um sieben hier ab angefangen zu schreiben.

00:23:20: Dann kam Janik um halb neun, dann kam Marius Titten.

00:23:23: später verzeiht mir Marius Und dann ging es so getragellos, wofür ich den Ort auch sehr schätze.

00:23:30: Aber dann bin ich so voll raus aus meinem Rhythmus und deswegen schreibe ich jetzt eigentlich meistens zu Hause erstmal für zwei drei Stunden und gehe dann bewusst ins Büro um genau das zu suchen.

00:23:41: also hier entstehen die besten Ideen im Austausch miteinander aber es blockiert mich hingegen beim Schreiben.

00:23:47: das habe ich auch erst nach zwei drei Jahren gemerkt dass der Ort mir gut tut aber nur zu bestimmten Bedingungen.

00:23:54: war das die Sache?

00:23:55: wo du diese zwei Jahre für braucht ist, um das festzustellen.

00:23:59: Vielleicht ja!

00:24:01: Und ihr macht das jetzt zu dritt?

00:24:04: Wie macht ihr das finanziell?

00:24:06: Also

00:24:07: macht ihr es zusammen irgendwie, dass jetzt alles ein Tor färft oder seid ihr unabhängig voneinander?

00:24:14: Ne, wir sind komplett unabhäglich voneiner da.

00:24:16: Wir machen eigentlich auch kaum Projekte zusammen.

00:24:19: also bis auf den Podcast den ich mit Janek für die Barsche Zeitung gemacht habe über diesen Platz hier Den Problemplatz in Freiburg Arbeiten wir eigentlich kaum zusammen.

00:24:31: Also klar, wir redigieren unsere Texte Wir schicken uns Pitches zum Gegenlesen.

00:24:36: Wir sprechen vor einer Honorarverhandlung miteinander und sowas.

00:24:39: Aber wir sind alle getrennt voneinander auf dem Papier selbstständig Und zahlen jeder einen gleichen Anteil in der Miete.

00:24:48: Im Zitritt vorne eben angefangen haben zwei Zimmer Ein großes Zimmer mit einem kleinen Wand dazwischen Und damit seit diesem Jahr noch zwei weitere Zimmer, wo jetzt ein Fotograf drin ist und einen Kameramann.

00:25:01: Auch das tut mir total gut einfach um vielleicht in Richtung Film mehr zu denken sich da auch nochmal auszutauschen und mal über andere Sachen als über Print oder Onlinejournismus zu reden.

00:25:15: Über mehr ausgeruhtere Dinge sind beide eher kulturellen Bereichen viel unterwegs Musik, Filmen, Tanz so was Auch darüber mal zu sprechen, das kam uns drei jetzt auch mal gelegen.

00:25:29: Wir ticken halt alle relativ ähnlich mit im Üben die Berge und beim Üben das Fahrradfahren den Fußball.

00:25:36: Das kreist dann auch irgendwann mal.

00:25:40: Hat sich das ausgezahlt dass es hier in der Gegend doch auch noch regionale und überregionale Zeitungen gibt an die man die Texte auch noch verwerten kann?

00:25:50: Auf jeden Fall ja!

00:25:54: Versuch, Texte immer auf zwei Wegen zu verkaufen.

00:25:57: Entweder biete ich sie in einem großen Medium an was dann einen größeren Pauschal betragt zahlt wo ich den Texten aber nur einmal veröffentlichen kann.

00:26:07: oder wenn das nicht klappt oder ich da keine Lust drauf habe aus welchen Kunden auch immer gehe ich dann eher an Regionalzeitung und verkaufe den gleichen Text an fünf sechs Zeitungen zum Beispiel um dann auf dem gleichen Betrag zu kommen wie ich ihn bei einer Magazin bekommen hätte.

00:26:24: Und da haben wir hier unten schon noch das Glück, dass es ja wahrscheinlich im Vergleich zum Westdeutschland sehr gut laufende Zeitungshäuser gibt.

00:26:36: Gibt's einen von den beiden wegen der Deliber ist oder spielt das eigentlich keine Rolle mittlerweile mehr für dich?

00:26:42: Ja also das sind selten inhaltliche Gründe eher organisatorisch.

00:26:50: was an den Lokalzeitungen interessant ist, dass man deutlich mehr Rückmeldung bekommt zu den Artikeln.

00:26:55: Wenn man jetzt zum Beispiel, keine Ahnung, ein Text hier wird es gerade so einen Mann zum Bürgermeister porträtiert der im Schwarzwald das Wasser aus dem Nebel zieht mit so Nebelfängern.

00:27:07: Der Bürgmeister, der sehr umtriebig ist und sich für erneuerbare Energien interessiert in einem sehr kleinen Dorf wo man erst mal denkt die sind total anti-windkraft und Solaransorgung gar nicht, also der hat das echt geschafft.

00:27:21: Aber worauf ich ihn auswollte, den Text habe ich jetzt zum Beispiel an die badische Zeitung verkauft in Stuttgarter Zeitung und dritte fällt mir gerade nicht mehr ein.

00:27:31: aber da wird man einfach vielmehr drauf angesprochen weil die Leute, ich glaube lokal Nationalismus ist vielleicht noch so ein bisschen nahbarer.

00:27:39: Man kennt sich vielleicht auch eher da mich echt viele Lesermails bekommen oder Ja, auf Instagram oder sonst wo irgendwelche Nachrichten.

00:27:46: Deswegen entscheide ich mich dann manchmal für den Lokaljournismus einfach um diese Themen hier zu streuen.

00:27:52: Oder wo.

00:27:52: ich denke das ist doch eigentlich cool meinen Leuten zu zeigen was es hier alles gibt und gleichzeitig ist es halt bei Magazinen irgendwie ja Ticken.

00:28:03: Mich soll ich das von da sagen professioneller klingt jetzt irgendwie falsch aber man hat halt ein Fotografen dabei.

00:28:10: Man hatten eine sehr intensive Textredigatur Das Thema wird sehr eng festgezurrt und man hat natürlich deutlich weniger Absprache aufwand.

00:28:19: Also ich muss ja nur mit einem Redakteur vielleicht noch mit dem Textchef oder mit dem Bildchef, der Bildschefin sprechen aber ich muss nicht mit zehn Redakteuren von zehn verschiedenen Lokalzeitungen und deren Textchefs wiederum sprechen bis der Text dann erschienen ist.

00:28:34: also es sind deutlich weniger E-Mails und Telefonate was das entspannter macht.

00:28:38: Aber am Ende sind wir halt Dienstleister die Geschichten liefern müssen oder wollen.

00:28:45: Das ist unser Job, also der Schreiner kann auch so ein Fernsehtisch sich überlegen wenn den niemand kaufen will dann wird er halt zu Brennholz.

00:29:03: Ja es war lange Michael Obert, der hatte mich eigentlich zur Reportage damals begeistert.

00:29:07: das war damals war der freier Reporter Vor allem für das ESZ-Magazin, aber auch für verschiedene internationale andere Publikationen.

00:29:16: Und den hatte ich in einem Seminar kennengelernt und hat mich überhaupt darauf gebracht es mal mit der Reportage zu versuchen

00:29:23: als du noch bei der BZ warst.

00:29:24: Genau im Voluntariat war das damals.

00:29:26: Hatte deren Semin angegeben in München.

00:29:29: Das hatte ich besucht und es hat mich irgendwie nicht mehr losgelassen.

00:29:32: Der hatte mich auch von der Reportageschule, der mir damals erzählt.

00:29:36: Da hat mich eigentlich über die ersten Jahre immer wieder begleitet Und meine Begeisterung für die Reportage am Leben gehalten.

00:29:44: Der sitzt inzwischen Coach auf Mallorca, deswegen weiß ich nicht vielleicht... Ja, vielleicht trotzdem Vorbilder, weißt du?

00:29:52: Nee, deswegen schaulistisch ist er als Actual kein Vorbild mehr.

00:29:57: Er

00:29:58: hat seinen Dienst getan.

00:29:59: Genau!

00:30:01: Aber so vom Schreiben her war ich wohl an Schulz total gerne beim ST Magazine.

00:30:07: der dem Den arbeite ich oft zusammen, wenn ich für das Magazin arbeite.

00:30:12: Mit was für ne Akribide an den Text rangeht ist wirklich völlig wahnsinnig.

00:30:18: Ja es ist sehr akribisch aber bei keinem anderen Redakteur auch und nicht viele andere Kollegen sehr gerne habe... ...hab' ich so das Gefühl dass jedes Wort, was ich schreibe genau aus nem Grund dasteht und nicht ein anderes Wort weil er jetzt alle unter die Lupe nimmt und einen fragt, ob jetzt Kratzen oder Schaben oder was auch immer das richtige Wort ist.

00:30:45: Und das habe ich jetzt so in der Form weg niemand anderem erlebt.

00:30:50: Ja, vielen lieben Dank dir!

00:30:51: Danke fürs Kommen.

00:31:05: Das war Joshua Kocher bei Reporter Insights.

00:31:08: JournalistInnen erzählen ihre Geschichte.

00:31:11: Wenn euch das Gehörte hervorgestocken oder sauer aufgestoßen ist Lasst uns doch gerne eine Nachricht da.

00:31:17: Das geht zum Beispiel auf Instagram, da heißen wir Reportageschule.