Wie haben Sie das gemacht?

Wie haben Sie das gemacht?

# 24 "Das Haus am Krater" von Meret Michel

# 24 "Das Haus am Krater" von Meret Michel

Letztes Jahr gewann Meret Michel mit ihrer Reportage „Das Haus am Krater“ über die Explosion in Beirut 2020 den real21 Medienpreis. Seitdem hat sich ihr Leben radikal verändert – mit Marina Klimchuk spricht sie über ihre Arbeit als freie Journalistin im Nahen Osten.

# 23 "Ich mag dein Gesicht" von Gabriel Proedl

Eva Gödel sucht Models – für Prada, Gucci, Dior. Manchmal genügt es, dass ihr Blick einige Sekunden auf einen jungen Mann fällt. Und wenig später ist er weltberühmt. „Ich mag dein Gesicht“ ist die Geschichte einer Entdeckung auf der Straße, die bis auf den Laufsteg führt. Im Gespräch mit Tim Winter gibt ZEIT-Autor Gabriel Proedl Einblicke in die Modewelt und verrät, welche Hürden ein Langzeitporträt dieser Größenordnung mit sich bringt.

# 22 "Moment mal" von Marlene Knobloch

Corona. Ukraine-Krieg. Zeit ist Macht, gerade jetzt, wo die Welt ein wenig anders tickt. Aber verpassen wir nicht mit jedem Termin ein bisschen mehr? Im Podcast erzählt die SZ-Autorin Marlene Knobloch, wie sie mit dem Zeitforscher Karlheinz Geißler herumtrödelte.

# 21 "Die letzte Suche nach dem Elfenbeinspecht" von Johanna Romberg

Einst war der Elfenbeinspecht einer der bekanntesten Vögel in den USA, jetzt hat ihn eine Behörde offiziell für ausgestorben erklärt. Im Podcast spricht die Journalistin Johanna Romberg über einen wissenschaftlichen Glaubenskrieg, über Naturschutz und wie sie sich selbst auf die Suche nach dem sagenumwobenen Vogel gemacht hat.

#20 "Die Abtrünnigen" von Olivia Kortas

Sie galten als putinnah, doch nun kämpfen viele einst prorussische Politiker gegen Russland. Wie Oleksandr Wilkul, der Bürgermeister von Wolodymyr Selenskyjs Geburtsort. Im Podcast spricht die ZEIT-Journalistin Olivia Kortas über diese Begegnung, über die gegenwärtige Situation in der Ukraine und die Angst der Menschen im Nachbarland Polen.

#19 "Wie wir die Welt sehen" von Ronja von Wurmb-Seibel

Nachrichten verfolgen uns immer und überall. Morgens im Radio, abends im Fernsehen und zwischendrin als Push-Nachricht auf dem Handy. Sie prägen unser Leben – viel mehr, als wir es ahnen. In ihrem Buch fordert die Journalistin Ronja von Wurmb-Seibel Medien auf, Geschichten konstruktiver zu gestalten. Was das bedeutet und wie viel das nützen könnte, erklärt sie im Gespräch mit Maximilian Münster.

#18 "Blattglasschale: Was finden die Deutschen an dieser Schüssel?" von Sara Geisler

Die Blattglasschale steht in fast jeder deutschen Küche, sie ist ein kulturelles Phänomen aus rilligem Pressglas. Nur wie die Schüssel da hinkam, ist nicht so klar. Im Gespräch mit Martin Hogger erzählt Sara Geisler, Chefredakteurin von fluter.de, von den vielen Ergebnissen dieser Spurensuche und warum Journalismus auch mal lustig sein muss.

#17 "Wir haben Bridget versprochen, dass wir sie holen" von Timofey Neshitov

Ein Paar aus Amerika ordert bei einer ukrainischen Leihmutter-Firma ein Baby. Als das Mädchen, Bridget, krank zur Welt kommt, lehnt das Paar es ab. Heute ist das Kind sechs Jahre alt und eine andere Familie aus Amerika möchte es adoptieren. Doch dann bricht der Krieg aus. Wie es war, diese Geschichte aufzuschreiben: Darüber spricht Niklas Bessenbach mit SPIEGEL-Reporter Timofey Neshitov.

#16 "Wenn Behörden Müttern ihre Kinder wegnehmen" von Katrin Langhans

Eine Kinderärztin äußert einen Missbrauchsverdacht, doch statt dem nachzugehen, nehmen die Behörden Anna Korn ihr Kind weg. Seitdem kämpft sie um ihren Sohn – und um Aufklärung. Im Interview mit Katrin Groth spricht Spiegel-Redakteurin Katrin Langhans über Wahrheit, Zweifel und darüber, wie der Versuch einer Mutter ihr Kind zu schützen, ins Gegenteil umschlagen kann.

#15 "Die Polizei, dein Freund und Mörder" von Karen Naundorf

In Argentinien wird jeden zweiten Tag eine Frau ermordet. 13 Prozent der Mörder sind Polizisten. Karen Naundorf, Südamerikakorrespondentin des SRF und freie Reporterin, hat für die ZEIT- Reportage „Die Polizei, dein Freund und Mörder“ zu den Hintergründen dieser sogenannten Femizide recherchiert: Sie besuchte die Familien der ermordeten Frauen in ihren Küchen, sprach mit NGOs und Anwält*innen und tauchte tief in die patriarchalen Strukturen der argentinischen Polizei ein. Im Interview mit Kristina Ratsch erzählt sie unter Anderem von der schwierigen Gratwanderung zwischen Voyeurismus und Ehrlichkeit.